- 1: Aktuelles.
- 2: Studium.
- 2.1: Bachelor.
- 2.2: Master.
- 2.3: Beratung und Bewerbung.
- 2.4: Infos für Immatrikulierte.
- 2.5: Erstsemesterinfo.
- 2.6: Studienfinanzierung.
- 2.7: Gründe für Hochschule Osnabrück.
- 2.8: Evaluation.
- 2.9: Career Center.
- 3: Laborbereiche.
- 4: Forschung.
- 5: International.
- 6: Kontakt.
- 7: Service.
Praxisbezug / Forschungsmöglichkeiten
Die Hochschule Osnabrück setzt auf eine Kombination von Forschung und Praxisorientierung. Alle Lehrenden verfügen über langjährige Berufspraxis in der Industrie und in Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Die Studierenden des Master-Studiengangs "Mechatronic Systems Engineering" profitieren von anwendungsorientierten Projektarbeiten, die mit vielen Modulen des Studiengangs verknüpft sind. Unter Anleitung der Lehrenden lösen sie hier disziplinübergreifende Aufgaben, in denen sie theoretische Kenntnisse anwenden und vertiefen. Dadurch erwerben sie auch wichtige organisatorische und soziale Kompetenzen zur interdisziplinären Projektarbeit und entwickeln Führungsqualifikationen.
Auch arbeiten Master-Studierende in laufenden Forschungsprojekten auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene mit interessanten Industriepartnern zusammen. Themen für Projekt- und Abschlussarbeiten wrden aus der aktuellen Forschung abgeleitet.
Hier einige Beispiele:
Autonomer Feldroboter Maizerati
Für den jährlich stattfindenden internationalen "Field Robot Event" entwickeln Studierende der Hochschule Osnabrück autonome Feldroboter die vielfältige Aufgaben bewältigen müssen. Das Team "Maizerati" der Hochschule Osnabrück gewann dabei die Weltmeisterschaft der autonomen Feldroboter im Wettbewerb mit zwölf Teams aus fünf Ländern. 15 Studierende des Masterprogramms "Mechatronic Systems Engineering" haben einen autonomen Roboter entwickelt, der zwischen Pflanzenreihen navigiert, Wendemanöver durchführt, Blumen gießt oder Pflanzen zählt. Hierfür erarbeiteten die Studierenden ein komplexes mechatronisches Fahrzeug mit Microcontrollern, zahlreichen Sensoren und einer umfangreichen Software.
Fuel Cell Hybrid Vehicle Handling - Strategisches Denken in komplexen Situationen
Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine ist besonders dann durch das strategische Denken und Handeln von Personen geprägt, wenn in einem komplexen System die Handlungsvorschriften nur oberflächlich und die Regelalgorithmen des Systems nicht bekannt sind. Um das Strategieverhalten von Probanden zu untersuchen und zu bewerten wurden von den Studierenden des Masterstudiengangs in Anlehnung an Dietrich Dörner (Dörner-Experiment) das Projekt "Fuel Cell Hybrid Vehicle Handling" durchgeführt. Dazu wurde mit Unterstützung des Forschungszentrums von Volkswagen, Isenbüllel, die Komponenten beschreibenden Daten eines Brennstoffzellen-PKW`s zur Entwicklung einer Software verwendet, die als virtueller Fahrsimulator für die Untersuchung von Probanden diente. Die Auswertung von 42 Probanden zeigte, dass sich die Verhaltensweise in unterschiedliche aber typische "Fahrertypen" klassifizieren lassen und die Hybridtechnik nicht bei allen "Fahrertypen" zur Kraftstoffeinsparung führte. Das Projekt ist Teil der Veranstaltung "Advanced Projekt Management".
Distributed Interactive Vehicle Simulation:
Ein internationales studentisches Projekt
Die Hochschule Osnabrück ist Mitglied im "International Network of Mechatronics Universities" und nutzt ihre hervorragenden Kontakte zu Partnerhochschulen im Ausland, um die Studierenden auf eine Berufspraxis in einem internationalen Umfeld vorzubereiten.
Ein Beispiel für die Anwendung im Studiengang ist die Zusammenarbeit mit der Mid Sweden University in Sundsvall, Schweden, bei dem die länderübergreifende Organisation von Gruppenarbeit zentral ist: Die Studierenden des Masterstudiengangs entwickeln gemeinsam mit schwedischen Studierenden eine interaktive, verteilte Fahrdynamik-Simulation. So war es bisher eine Aufgabe, von Konsolen in Schweden und in Osnabrück simultan in einer gemeinsamen Umgebung zu steuern und zu simulieren.
Rapid Prototyping System zur Entwicklung von Bordnetzen in der Fahrzeugtechnik
Studierende des Masterstudiengangs MSE haben Grundsatz-Untersuchungen zur Optimierung von Bordnetzstrukturen durchgeführt. In den Bordnetzen sind Elemente der Energieversorgung, der Steuerung von mechatronischen Systemen und allgemeine Kommunikationssysteme enthalten. Diese heterogene Zusammensetzung erfordert durch den verstärkten Automatisierungsgrad neue Strategien zur Konstruktion von Bordnetzen.
Körnerlichtschranke
Ein Studierender hat in einem Industrieprojekt zur bildgebenden Charakterisierung von landwirtschaftlichen Partikeln mitgearbeitet. Dabei werden mit mehreren CCD/Laser-Lichtschranken Saat- und Düngerkörner bis herab zu 1 mm Durchmesser als dreidimensionale Objekte aufgenommen und für Anwendungen charakterisiert.
Indoor-Navigationssystem zur Orientierung in technischen Anlagen
In enger Kooperation von Wissenschaft und Industrie entwickelt die Hochschule Osnabrück ein integriertes Outdoor-Indoor-System für den mobilen Maintenance-Einsatz von mechatronischen Systemen, das den spezifischen Anforderungen der Industrie entspricht und für verschiedene Branchen einsetzbar ist. Ein Schwerpunkt liegt auf der Wartung von verfahrenstechnischen Anlagen, Versorgungstechnik, dezentraler elektrischer Energieversorgung und Logistik. Ziel ist es, mit Unterstützung von Masterstudierenden ein System zu entwickeln, das in breiten Anwendungsfeldern einfach einsetzbar ist.
Reifegradsensor zur Maisernte
An der Entwicklung eines Sensors zur Messung des Reifegrades bei der Maisernte war ein Studierender des Studiengangs Mechatronic Systems Engineering beteiligt. Dabei kamen ihm sowohl seine Erfahrungen im vorausgegangenen Dipomstudiengang der Elektrotechnik als auch des MSE-Studiengangs zugute. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit einem Unternehmen durchgeführt.
Entwicklung eines Unkrautroboters
In ihren Masterarbeiten haben Studierende an der Entwicklung eines autonomen Roboters zur Unkrautregulierung mitgearbeitet. Das Projekt wird von einem Unternehmen unterstützt und auch nach Abschluss der Masterarbeit in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück weitergeführt.





