Hochschule Osnabrück - Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik
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Angewandte Werkstoffwissenschaften (M.Sc.) - bis SS 2011
Wofür qualifiziere ich mich mit diesem Studium?
Studiengang auf einen Blick
Studienstruktur und -inhalte
Die Entwicklung und Anwendung moderner Werkstoffe ist Grundlage für neue Technologien in allen Bereichen der Industrie. Sie ermöglicht Fortschritte im Gesundheitswesen, eröffnet neue Möglichkeiten für Kultur, Freizeit und Sport und schafft Voraussetzungen für energieeffiziente, umweltschonende und nachhaltige Verwendung von Rohstoffen. Werkstoffwissenschaftler werden deshalb als unverzichtbare Spezialisten in allen Bereichen der Industrie benötigt. Ihre Tätigkeitsfelder können in der Forschung, der Fertigung, dem technischen Vertrieb bis hin zur Projektleitung angesiedelt werden.
Das Ziel des Masterstudienganges ist es, einerseits die Werkstoff-Expertinnen und -Experten auszubilden, die in Führungspositionen in der Industrie und in Forschungseinrichtungen solche Projekte initiieren, leiten und bearbeiten. Andererseits wird durch den Master-Studiengang eine interdisziplinär angelegte, breit gefächerte Ausbildung ermöglicht. Hier bieten sich eine Reihe von Kombinationen an: Für Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen aus den Bereichen Maschinenbau, Konstruktion, Energietechnik, Verfahrenstechnik und auch der Elektrotechnik stellt der Master „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ eine ideale Ergänzung dar.
Der Masterstudiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ an der Hochschule Osnabrück bietet den Studierenden eine wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Ausbildung in den Teilgebieten moderner Werkstoffwissenschaften. Die Hochschule Osnabrück steht für enge Kooperation mit regionalen und international tätigen Firmen, die Werkstoffe entwickeln, verarbeiten und anwenden. Diese Kontakte und die Kompetenz der Lehrenden garantieren eine Ausbildung, die sich an hochaktuellen werkstoffwissenschaftlichen Themen orientiert und den Anforderungen der Industrie gerecht wird.
Der Masterstudiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ bietet den Studierenden die Möglichkeit einer Profilierung in ausgewählten Gebieten der Werkstoffwissenschaften und ein individuell an Interessen und Neigungen angepasstes Studienprogramm.
Der besondere Reiz dieses Studienganges besteht darin, dass sich den Absolventinnen und Absolventen – je nach gewählter Profilierung – eine Vielzahl von Tätigkeitsfeldern in unterschiedlichen Branchen der Industrie und von wissenschaftlichen Einrichtungen bieten. Hier einige Beispiele:
- Werkstofferzeugende Industrie für alle Werkstoffgruppen: von Kunststoffen über Stahl, Nichteisenmetalle und Keramik,
- Werkstoffverarbeitende Industrie: von der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrtindustrie, der chemischen Industrie, der elektronischen Industrie bis hin zur Medizintechnik,
- die gesamte Industrie, die Werkstoffe anwendet: vom Sport- und Freizeitbereich, über das Gesundheitswesen bis hin zur Umwelttechnik, dem Anlagenbau und dem Maschinenbau,
- Forschungsinstitute und Materialprüfanstalten, in denen Werkstoffe geprüft werden,
- Behörden und Ämter, die für Normung, Genehmigung und Überwachung von Werkstoffen zuständig sind.
