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Ziele
Das strategische Hauptziel von C-CAST ist es, das Versenden von Informationen an viele Teilnehmer über Mobilfunknetze (Mobile Multicast) weiter zu entwickeln. Die steigende Einbeziehung von Mobilgeräten in die physikalische Welt, d.h. in unsere tägliche Umgebung, soll dabei berücksichtigt und ausgenutzt werden.
Die Schlüsselmotivation dieses Projekts liegt darin, dass wir Multicasting als Schlüssel dafür sehen, Kontextsensitivität in Mobilfunknetzen kommerziell attraktiv zu machen. Die Nutzung von Multicast-Technologien führt zu einer effizienteren Übertragung von multimedialen Diensten. Aber heutzutage werden viele Einsatzmöglichkeiten nicht genutzt, da das Nutzerverhalten sehr dynamisch und situationsspezifisch ist.
C-CAST basiert auf zwei Hauptkompetenzbereichen: die Erzeugung von Kontextsensitivität und Multicast-Technologien. Kontextinformationen definieren Gruppen, die die gleiche Information oder den gleichen Dienst anfordern (implizit oder explizit). Diese Dienste werden effizient durch die Nutzung von Multicast-Trägern versendet.
Das Projekt untersucht und definiert Wege, die Situation und die Umgebung eines Nutzers (oder eines Endgeräts) auszuwerten, um Gruppenkommunikation auszulösen. Diese Ereignisse werden durch die mit Sensoren erfasste Umgebung ausgelöst.
- Entwicklung von Service Enablern für das Kontext- und Gruppenmanagement sowie für die Kontextgenerierung
- Definition eines Frameworks zur Sensordatenerfassung, zur Verteilung von Kontextinformationen und zum effizienten Datentransport
- Entwicklung von Mechanismen für autonome kontextgetriebene Generierung von Inhalten, deren Anpassung und Übertragung.
Technischer Ansatz
Das C-CAST Projekt is untergliedert in 7 Arbeitspakete. Zwei von ihnen sind dem Projektmanagement, der Öffentlichkeitsarbeit und der Standardisierung gewidmet. Die technischen Arbeitspakete stellen sich wie folgt dar:
WP2: Business Analysen und Architekturdesign für Context Casting Dienste - um die Business- und Nutzeranforderungen sowie die funktionalen und technischen Anforderungen von Context Casting Diensten und Applikationen zu identifizieren. Darauf basierend ist ein weiteres Ziel, eine globale Referenzarchitektur und alternative Businessmodelle zu entwickeln.
WP3: Context Casting Service Enabler & Context Management - Erforschung, Design und Entwicklung von kontextsensitiven Service Enablern für das Gruppenmanagement zur Unterstützung von Context Casting Applikationen und Diensten. Dabei wird ein Beitrag zur Evolution von mobilen Multicast Diensten erwartet.
WP4: Context Detection and kontextsensitiver Multiparty Transport - Erforschung und Design eines Frameworks zur Kontexterfassung und -verteilung. Es soll eine verbesserte Übertragung an Nutzergruppen bereitgestellt werden, indem verfügbare Kontextinformation ausgewertet und genutzt wird. Ein Management Framework zur Unterstützung von Multiparty Diensten und Applikationen soll darüber hinaus entwickelt werden.
WP5: Content Casting - Spezifizierung für die Erzeugung, die Verarbeitung und Kontrolle von multimedialen Inhalten. Der Übertragungsprozess wird im Detail analysiert, um mögliche Quellen für eine Implementierung gewählter Szenarien zu identifizieren.
WP6: Evaluierung - bezweckt, die entwickelten Konzepte zu evaluieren und zu integrieren. Dafür wird ein Prototyp für gewählte Szenarien entwickelt.
Auf einen Blick
Projektleiterin:
Telma Mota
PT Inovação S.A.
Tel: +351 234 403 280
Fax: +351 234 424 160
Konsortium:
- Portugal Telecom Inovação (PT)
- Telecom Italia (IT)
- Deutsche Welle (DE)
- BigBand Networks (IL)
- Motorola (FR)
- Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung (DE)
- Instituto de Telecomunicações (PT)
- University of St Gallen (CH)
- University of the West of England (UK)
- University of Applied Sciences Osnabrueck (DE)
- University of Kaiserslautern (DE)
- University of Cyprus (CY)
Laufzeit: 03/2008 – 06/2010
Gesamtkosten: €5.85m
Finanzierung durch die EU: €3.70m
Vertragsnummer: INFSO-ICT-216462
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